Marokkanische Sahara: Honduras setzt seine Anerkennung der sogenannten „rasd“ aus

Veröffentlicht am 23. April 2026 um 22:00

Tegucigalpa / Rabat – Die Republik Honduras hat am 22. April 2026 die sofortige Aussetzung ihrer Anerkennung der fiktiven Einheit namens „Rasd“ bekannt gegeben. Diese souveräne Entscheidung wurde dem marokkanischen Außenminister Nasser Bourita von seiner honduranischen Amtskollegin, Frau Mireya Agüero de Corrales, in einem diplomatischen Schreiben, das am selben Tag eintraf, offiziell mitgeteilt.

In ihrer Botschaft erklärte die honduranische Außenministerin, dass diese Aussetzung Ausdruck des beständigen Bekenntnisses ihres Landes zu den Grundsätzen der Nichteinmischung und der Achtung der inneren Angelegenheiten der Staaten sei. Sie bekräftigte zudem die uneingeschränkte Unterstützung Honduras für die Bemühungen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen und seines persönlichen Gesandten, eine gerechte und dauerhafte politische Lösung im Einklang mit den Resolutionen des Sicherheitsrats, insbesondere der Resolution 2797, zu erreichen.

Honduras hat gleichzeitig den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, über diese Entscheidung informiert.

Das mittelamerikanische Land hatte die sogenannte „Rasd“ ursprünglich 1989 anerkannt und diese Position 2022 erneut bekräftigt. Mit dieser erneuten Kehrtwende ist Tegucigalpa das sechste Land, das seine Anerkennung dieser Entität in den letzten zwei Jahren zurückgezogen oder ausgesetzt hat. Diese Entwicklung ist Teil der von Seiner Majestät König Mohammed VI. vorangetriebenen Dynamik zugunsten der marokkanischen Identität der Sahara.

 

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