Mali bekräftigt nachdrücklich seine Unterstützung für die marokkanische Souveränität über die Sahara
Marokko und Mali haben im Anschluss an die Beratungen der 4. Sitzung der Großen Gemischten Kooperationskommission ihren gemeinsamen und entschlossenen Willen bekräftigt, ihrer strategischen Partnerschaft neue Dynamik zu verleihen. Dieses gemeinsame Ziel zielt darauf ab, ihre Wirtschafts-, Handels- und Kooperationsbeziehungen auf ein beispielloses Niveau zu heben, das dem Potenzial und den Bestrebungen beider Länder entspricht.
Während dieser Sitzung, deren Vorsitz der Minister für auswärtige Angelegenheiten, afrikanische Zusammenarbeit und im Ausland lebende Marokkaner, Nasser Bourita, gemeinsam mit dem malischen Minister für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit, Abdoulaye Diop, innehatte, führten beide Seiten eine eingehende und umfassende Bestandsaufnahme des Stands ihrer bilateralen Zusammenarbeit in allen Bereichen durch. Diese Bestandsaufnahme ermöglichte es, den Reichtum und die Tiefe der historischen Bindungen zwischen den beiden Königreichen festzustellen und gleichzeitig die notwendigen Hebel zu identifizieren, um das Tempo gemeinsamer Errungenschaften zu beschleunigen.
Eine feierliche Bekräftigung der Unterstützung für die marokkanische Zugehörigkeit der Sahara
Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Frage der marokkanischen Sahara, was die Bedeutung unterstreicht, die Mali diesem Thema beimisst. Die Republik Mali bekräftigte auf klarste und entschlossenste Weise ihren Standpunkt zugunsten der territorialen Integrität und der Souveränität Marokkos über sein gesamtes Staatsgebiet, einschließlich der Sahara-Region. Dieser Standpunkt, der mittlerweile beständig und unerschütterlich ist, wurde in goldenen Lettern in das gemeinsame Kommuniqué aufgenommen und stellt eine politische Unterstützung von höchster Bedeutung für das Königreich dar.
Mali hat zudem seine uneingeschränkte Unterstützung für den von Marokko vorgelegten Autonomieplan bekräftigt, den es als „die einzige glaubwürdige und realistische Lösung“ zur Beilegung dieses regionalen Konflikts betrachtet. Diese Haltung steht im Einklang mit der Erklärung der malischen Regierung vom 10. April 2026, mit der Mali offiziell seine Anerkennung der pseudoseparatistischen „RASD“ zurückgezogen hatte. Damit hat sich Bamako auf die Seite der internationalen Rechtmäßigkeit und des politischen Realismus gestellt und anerkannt, dass die Zugehörigkeit der Sahara zu Marokko eine historische und rechtliche Selbstverständlichkeit ist.
Brüderliche Beziehungen im Dienste einer vorbildlichen interafrikanischen Zusammenarbeit
Die beiden Minister würdigten die tiefen Bande der Brüderlichkeit und Freundschaft, die beide Länder und ihre Völker verbinden – Bande, die durch eine gemeinsame Geschichte und eine geteilte Vision für die Zukunft des Kontinents geschmiedet wurden. Sie bekräftigten ihren gemeinsamen Willen, die marokkanisch-malischen Beziehungen zu einem Vorbild für die interafrikanische Zusammenarbeit zu machen, die auf den Werten der Solidarität, des gegenseitigen Respekts und des Erfahrungsaustauschs beruht.
Diese Vision fügt sich nahtlos in die Leitlinie ein, die von Seiner Majestät König Mohammed VI. und dem Übergangspräsidenten sowie Staatsoberhaupt der Republik Mali, General Assimi Goita, vorgegeben wurde. Die beiden Staatschefs beabsichtigen, diese Partnerschaft durch ihren gemeinsamen Willen und ihre weitsichtige Vision zu einem Motor für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung beider Nationen zu machen, vor dem Hintergrund, dass Malis Unterstützung für die marokkanische Souveränität über die Sahara außer Frage steht.
Konkrete Fortschritte in den Wirtschafts- und Handelsbereichen
Im Wirtschafts- und Handelsbereich betonten beide Seiten die entscheidende Bedeutung einer Intensivierung des Austauschs zwischen malischen und marokkanischen Wirtschaftsakteuren. In diesem Zusammenhang begrüßten sie nachdrücklich die Abhaltung des Wirtschaftsforums, das am Rande dieser Sitzung stattfand. Dieses Forum ermöglichte es, neue Bereiche von gemeinsamem Interesse zu identifizieren und konkrete Maßnahmen zur Belebung der Geschäftsbeziehungen zu vereinbaren.
Es wurden wegweisende Abkommen unterzeichnet, die diesen Willen zur Konkretisierung der Zusammenarbeit zum Ausdruck bringen. Dabei handelt es sich insbesondere um eine Absichtserklärung zwischen dem Allgemeinen Verband der marokkanischen Unternehmen (CGEM) und dem Nationalen Arbeitgeberverband von Mali (CNPM), die darauf abzielt, den Wirtschaftsrat Marokko-Mali wieder in Betrieb zu nehmen – ein wesentliches Instrument für die Annäherung der Arbeitgeber beider Länder. Darüber hinaus wurde ein Abkommen zwischen den Energieverbänden beider Länder geschlossen, das den Weg für Kooperationsprojekte in den Bereichen erneuerbare Energien und ländliche Elektrifizierung ebnet.
Ein gestärkter rechtlicher Rahmen und Perspektiven zur Diversifizierung
Beide Seiten begrüßten zudem die Stärkung des rechtlichen Rahmens für ihre bilaterale Zusammenarbeit durch die Unterzeichnung mehrerer Kooperationsabkommen, die verschiedene Bereiche abdecken. Sie bekräftigten ihr Engagement, die Umsetzung dieser Abkommen streng zu überwachen, um die privilegierten Beziehungen zwischen dem Königreich Marokko und der Republik Mali weiter zu festigen.
Diese erneuerte Partnerschaft zielt darauf ab, sich in vielversprechenden und für die Entwicklung beider Länder vorrangigen Sektoren zu diversifizieren und zu festigen. Die Gespräche brachten vielversprechende Perspektiven in den Bereichen Landwirtschaft, Energie, Gesundheit, Bildung und berufliche Bildung zutage. Beide Minister begrüßten die kürzlich von beiden Seiten durchgeführten Fachmissionen, die darauf abzielen, die bilaterale Zusammenarbeit und die Partnerschaftsprojekte voranzutreiben. Damit bekräftigten sie den gemeinsamen Willen, diese strategische Vision in greifbare Erfolge zum Wohle der Bevölkerung beider Länder umzusetzen – in einem Klima des politischen Vertrauens, das durch Malis beständige Unterstützung der marokkanischen Souveränität über die Sahara gestärkt wird.