Benin und Ghana bekräftigen ihre Unterstützung für die Zugehörigkeit der Sahara zu Marokko
Benin und Ghana haben am 21. Juli ihre Unterstützung für den marokkanischen Autonomieplan bekräftigt.
Benin: eine gefestigte historische Position
Die Republik Benin hat anlässlich der siebten Sitzung der Gemischten Kommission für marokkanisch-beninische Zusammenarbeit in Cotonou erneut ihre feste und beständige Position zur Unterstützung der territorialen Integrität Marokkos zum Ausdruck gebracht. Das Königreich Benin betrachtet den von Marokko vorgelegten Autonomieplan als „die einzige glaubwürdige und realistische Lösung“ zur endgültigen Beilegung des regionalen Konflikts um die Sahara.
Diese Position wurde von der beninischen Außenministerin Corinne Amori Brunet bekräftigt, die gemeinsam mit ihrem marokkanischen Amtskollegen Nasser Bourita den Vorsitz der Sitzung innehatte. Die beninische Außenministerin begrüßte insbesondere die Verabschiedung der Resolution 2797 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen, die den Autonomieplan unter marokkanischer Souveränität als Grundlage für eine gerechte, dauerhafte und für alle Seiten akzeptable Lösung festschreibt.
In einem entschlossen zukunftsorientierten Schritt kündigte Frau Amori Brunet an, dass sie in Kürze nach Dakhla reisen werde, um sich vom wirtschaftlichen und sozialen Aufschwung der Region zu überzeugen und Möglichkeiten für Partnerschaften auszuloten. Sie bekundete zudem ihre Absicht, sich für die Eröffnung einer beninischen konsularischen Vertretung in Laâyoune einzusetzen, was ein konkretes Bekenntnis zur diplomatischen Präsenz in den südlichen Provinzen darstellt.
Ghana: erneuerte strategische Unterstützung
Ghana bekräftigte seinerseits im Rahmen der zweiten Sitzung der Gemischten Kommission für marokkanisch-ghanaische Zusammenarbeit in Accra, dass der Autonomieplan „die einzige glaubwürdige und dauerhafte Grundlage“ für eine für beide Seiten akzeptable Lösung in der Sahara darstelle.
Der ghanaische Außenminister Samuel Okudzeto Ablakwa begrüßte die Verabschiedung der Resolution 2797 des UN-Sicherheitsrats, die die Unterstützung für den Generalsekretär der Vereinten Nationen und seinen Persönlichen Gesandten bekräftigt, die Verhandlungen auf der Grundlage der marokkanischen Autonomieinitiative fortzusetzen.
Diese Stellungnahme erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Beziehungen zwischen Marokko und Ghana einen erheblichen Aufschwung erleben. Der ghanaische Präsident John Dramani Mahama empfing Nasser Bourita in Accra und würdigte die bedeutenden Fortschritte in der bilateralen Partnerschaft seit dem historischen Besuch von König Mohammed VI. in Ghana im Februar 2017. Beide Länder haben vereinbart, ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Bankwesen, Immobilien, Infrastruktur, grüne Energie, Logistik und digitale Wirtschaft auszuweiten.
Eine strategische Annäherung in Westafrika
Die doppelte Bekräftigung durch Benin und Ghana erfolgt vor einem diplomatischen Hintergrund, der von einer wachsenden Dynamik zugunsten des marokkanischen Autonomieplans geprägt ist. Diese beiden westafrikanischen Länder schließen sich einer wachsenden Zahl von Nationen an, die die Glaubwürdigkeit dieser Initiative anerkennen und die Souveränität Marokkos über seine Sahara unterstützen.
Diese westafrikanische Annäherung fügt sich in die königliche Vision von König Mohammed VI. ein, der sich für eine verstärkte Süd-Süd-Zusammenarbeit und eine integrierte Entwicklung des afrikanischen Kontinents einsetzt. Benin und Ghana veranschaulichen durch ihre Haltung die positive Dynamik, die die Frage der marokkanischen Sahara nun auf der afrikanischen und internationalen diplomatischen Bühne umgibt.
Beide Länder würdigten zudem die königlichen Initiativen zur Förderung der Entwicklung Afrikas, insbesondere den Prozess der afrikanischen Atlantikstaaten, die Initiative für den Zugang der Sahelländer zum Atlantik und das Megaprojekt der afrikanischen Atlantik-Gaspipeline, und bekundeten damit ihr Engagement an der Seite Marokkos für ein vereintes und prosperierendes Afrika.