Die Außenministerin von Guinea-Bissau, Fatumata Jau, bekräftigte am Montag, dem 29. Juni, in Rabat die uneingeschränkte Unterstützung ihres Landes für die Souveränität Marokkos über die marokkanische Sahara, einschließlich des vom Königreich vorgelegten Autonomieplans.
Eine beständige und bekräftigte Unterstützung
Die Außenministerin von Guinea-Bissau, Fatumata Jau, erklärte im Anschluss an ihre Gespräche mit dem marokkanischen Außenminister Nasser Bourita, dass ihr Land „beständig und unerschütterlich“ die territoriale Integrität und die Souveränität Marokkos über sein gesamtes Staatsgebiet, einschließlich der Sahara-Region, unterstütze.
Sie bekräftigte zudem die uneingeschränkte Unterstützung ihres Landes für den vom Königreich vorgeschlagenen Autonomieplan, den sie als „einzige glaubwürdige und realistische Lösung zur Beilegung dieses künstlichen Konflikts“ bezeichnete.
Die Eröffnung eines Konsulats in Dakhla: eine starke Geste
In ihrer Rede hob Frau Jau die Bedeutung der Eröffnung eines Generalkonsulats von Guinea-Bissau in Dakhla im Oktober 2020 hervor. Dieser diplomatische Schritt bestätige ihrer Ansicht nach „die Festigkeit der Partnerschaft zwischen den beiden Bruderländern“ und stehe im Einklang mit der von Seiner Majestät König Mohammed VI. angestoßenen internationalen Dynamik zugunsten des Autonomieplans und der marokkanischen Souveränität.
Resolution 2797 des Sicherheitsrats: ein bedeutender Fortschritt
Die Ministerin begrüßte zudem die Verabschiedung der Resolution 2797 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen, die den Autonomieplan unter marokkanischer Souveränität als „Grundlage für eine gerechte, dauerhafte und für alle Seiten akzeptable Lösung“ des künstlich geschürten Konflikts um die Sahara festschreibt.
Würdigung der königlichen Initiativen für Afrika
Darüber hinaus würdigte Frau Jau mehrere von Seiner Majestät König Mohammed VI. ins Leben gerufene Initiativen zur Förderung des Aufschwungs und der Entwicklung des afrikanischen Kontinents, darunter insbesondere:
- Den Prozess der afrikanischen Atlantikstaaten, den sie als geostrategischen Rahmen bezeichnete, der bedeutende Möglichkeiten für Synergien, Zusammenarbeit und Entwicklung bietet.
- die königliche Initiative zur Förderung des Zugangs der Sahel-Länder zum Atlantik, deren strategische Bedeutung und die aktive Solidarität des Königreichs gegenüber den afrikanischen Bruderländern sie hervorhob.
- Das Projekt der Afrika-Atlantik-Gaspipeline, die Nigeria mit Marokko verbindet, ein vorbildliches Symbol der Süd-Süd-Zusammenarbeit.
Eine sich rasch ausweitende bilaterale Zusammenarbeit
Die beiden Minister zogen Bilanz über die Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit, die in verschiedenen Bereichen als „sehr positiv“ bewertet wurde. Sie kamen überein, die Zusammenarbeit in den folgenden Bereichen weiter zu verstärken:
- Berufsausbildung
- Gesundheit
- Telekommunikation
- Landwirtschaft und Seefischerei
- Tourismus
- Hafenmanagement und -betrieb
- Bergbau
- Finanzen
- Stärkung der institutionellen Kapazitäten
Diese Dynamik steht in der Kontinuität des historischen Besuchs von Seiner Majestät König Mohammed VI. in Guinea-Bissau im Juni 2015, der die Grundlagen für eine strategische Zusammenarbeit legte und die Umsetzung zahlreicher bilateraler Abkommen ermöglichte.
Ausbau des Austauschs und Perspektiven
Herr Bourita und Frau Jau riefen dazu auf, die Umsetzung der Abkommen fortzusetzen, die im Rahmen der 4. Gemischten Kooperationskommission am 16. Juli 2024 in Laâyoune unterzeichnet wurden.
Sie vereinbarten zudem, im kommenden September eine Woche zur Förderung der Wirtschaft Guinea-Bissaus in Marokko zu organisieren, um marokkanische Investitionen in den von Guinea-Bissau ins Visier genommenen Sektoren zu stärken. Die Einrichtung eines marokkanisch-bissau-guineischen Wirtschaftsrats wurde ebenfalls angesprochen, um die Entwicklung des Handels zwischen den beiden Ländern zu fördern.
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