Kolumbien, Mitglied des Sicherheitsrats, bekräftigt seine Unterstützung für Marokko und setzt die Anerkennung der sogenannten „RASD“ aus

Veröffentlicht am 11. August 2026 um 12:10

Bogotá, 10. August 2026 – Nur drei Tage nach der Amtseinführungszeremonie des neuen kolumbianischen Präsidenten Abelardo de la Espriella, an der auch der marokkanische Außenminister Nasser Bourita teilgenommen hatte, hat Kolumbien einen entscheidenden Schritt unternommen.

Am 10. August 2026 bekräftigte Bogotá durch die Veröffentlichung einer neuen offiziellen Erklärung seines Außenministeriums hat Bogotá nachdrücklich seine Unterstützung für die territoriale Integrität des Königreichs Marokko, einschließlich der Sahara, bekräftigt, das Einfrieren seiner Anerkennung der sogenannten „DARS“ angekündigt und dem Königreich seine aktive Unterstützung im UN-Sicherheitsrat zugesagt, in dem Kolumbien derzeit als nichtständiges Mitglied vertreten ist.

In dieser neuen Erklärung weist Kolumbien darauf hin, dass diese souveräne Entscheidung nach einer Überprüfung getroffen wurde, die durch eine wichtige rechtliche Feststellung begründet war: Die „RASD“ wird von den Vereinten Nationen nicht als Mitgliedstaat anerkannt.

Auf der Grundlage der Charta der Vereinten Nationen und der Resolution 2797 (2025) des Sicherheitsrats richtet Bogotá seine Außenpolitik nun am Völkerrecht aus.

Die Konsequenzen sind eindeutig: Aussetzung der Anerkennung, Beendigung der politischen und diplomatischen Kontakte mit den Separatisten sowie die Verpflichtung, keine Initiative der „RASD“ mehr in multilateralen Gremien, einschließlich des Sicherheitsrats, zu unterstützen.

Diese neue Erklärung steht im Zeichen eines gemeinsamen Willens, der von Seiner Majestät König Mohammed VI. und Präsident Abelardo de la Espriella zum Ausdruck gebracht wurde, ein neues Kapitel in ihren Beziehungen aufzuschlagen, das im Zeichen einer „langfristigen Vision“ steht.

Über den diplomatischen Aspekt hinaus skizziert die neue Erklärung die Konturen eines gemeinsamen wirtschaftlichen Ziels: Handelsbeziehungen und Investitionen, Ernährungssicherheit, Hafen- und Logistikentwicklung sowie Tourismus.

Indem sie die Unterstützung der territorialen Integrität Marokkos mit einer konkreten und ehrgeizigen Zusammenarbeit verknüpfen, legen Rabat und Bogotá den Grundstein für eine Win-Win-Beziehung. Dieses offizielle Dokument, das drei Tage nach der Amtseinführung des Präsidenten veröffentlicht wurde, begnügt sich nicht mit einer bloßen Absichtserklärung, sondern bietet einen echten Fahrplan, um die Partnerschaft auf ein bisher unerreichtes Niveau zu heben.

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