Kopenhagen, 4. September 2026 – Dänemark hat den marokkanischen Autonomieplan für die Sahara unterstützt und einen „glaubwürdigen“ Vorschlag begrüßt, der eine „gute Grundlage für eine von den Parteien vereinbarte Lösung“ darstelle, erklärte Außenminister Lars Løkke Rasmussen anlässlich des Besuchs von Nasser Bourita in der dänischen Hauptstadt.
Diese Ankündigung erfolgt vor einem diplomatischen Hintergrund, der durch eine schrittweise Festigung des internationalen Konsenses rund um die marokkanische Initiative gekennzeichnet ist.
Seit seiner Vorstellung im Jahr 2007 hat der Autonomieplan unter marokkanischer Souveränität die Unterstützung von mehr als 130 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen erhalten.
Die Verabschiedung der Resolution 2797 im Oktober 2025 hat diese Dynamik beschleunigt, indem sie diesen Vorschlag als alleinige Grundlage für eine endgültige Beilegung des Konflikts festschrieb.
Dänemark schließt sich damit einer immer größer werdenden europäischen Koalition an, die die Seriosität und Glaubwürdigkeit des marokkanischen Plans anerkennt.
Im April 2026 hatte die Hohe Vertreterin der Europäischen Union, Kaja Kallas, in Rabat die neue europäische Position bekräftigt und erklärt, dass „Autonomie unter marokkanischer Souveränität“ der realistischste Weg sei. Diese Position wurde von den 27 Mitgliedstaaten gebilligt und in einer gemeinsamen Erklärung mit Marokko festgehalten.
Der dänische Außenminister hob zudem die Bedeutung der bilateralen Partnerschaft hervor und bezeichnete Marokko als „zuverlässigen Partner“ und „Motor für Wachstum und Entwicklung“ in Afrika.
Er wies darauf hin, dass im Dezember 2026 in Rabat ein Abkommen über eine strategische Partnerschaft geschlossen werden soll, das insbesondere die Bereiche Wassertechnologie, erneuerbare Energien und Infrastruktur abdeckt. Zudem soll ein marokkanisch-dänischer Wirtschaftsrat gegründet werden, um Investitionen und den Handelsaustausch zwischen den beiden Ländern zu fördern.
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